Mäkelige Fresser beim Pferd
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Warum dein Pferd Supplemente verweigert – und wie man das Problem wirklich löst
„Er frisst einfach nicht.“
„Ich habe schon alles probiert.“
„Sobald Pulver im Futter ist, dreht er ab.“
„Ohne Apfelmus geht gar nichts – und selbst das wird irgendwann verweigert.“
Diese Sätze hören wir von Pferdehaltern regelmäßig. Mäkelige Fresser sind kein Randphänomen mehr – sie sind Alltag in vielen Ställen. Und trotzdem wird das Problem oft falsch angegangen: mit immer neuen Tricks, stärkeren Aromen oder dem nächsten „noch schmackhafteren“ Produkt.
Die unbequeme Wahrheit ist: Ein mäkeliges Pferd ist selten einfach nur wählerisch.
Sehr oft ist Futterverweigerung ein körperliches Signal – und kein Erziehungsproblem.
Typische Probleme, die Pferdehalter schildern
Viele Besitzer erkennen das Muster erst spät. Häufig hören wir:
- „Er frisst heute, morgen aber nicht mehr.“
- „Pulver gehen gar nicht – egal welches.“
- „Mit Mash klappt es kurz, dann auch nicht mehr.“
- „Er riecht nur dran und dreht den Kopf weg.“
- „Nach dem Training ist es besonders schlimm.“
Was auffällt: Das Problem ist nicht konstant, sondern situationsabhängig. Genau das ist der Schlüssel zum Verständnis.
Warum Pferde Supplemente verweigern – die echten Ursachen
1. Der Darm entscheidet, nicht der Geschmack
Pferde nehmen Futter nicht nur über Geschmack an, sondern über Körperfeedback. Wenn der Darm, die Magenschleimhaut oder der Stoffwechsel belastet sind, verknüpft das Pferd bestimmte Futtermittel mit Unwohlsein.
Das führt zu einem simplen Mechanismus:
👉 „Das hat mir nicht gutgetan – das fresse ich nicht mehr.“
Besonders betroffen:
- Pferde mit empfindlicher Verdauung
- Pferde nach Stress, Transport oder Futterwechsel
- Pferde mit Magenproblemen oder stiller Übersäuerung
Hier hilft kein besseres Aroma – sondern Ursachenarbeit.
2. Stress blockiert Futteraufnahme
Ein oft unterschätzter Faktor ist Stress. Und dabei geht es nicht nur um offensichtliche Nervosität. Auch innerer Stress durch Training, Rangordnung, Wetterumschwung oder Turniere beeinflusst das Fressverhalten massiv.
Stress verändert:
- die Darmbewegung
- die Magensäureproduktion
- die Mineralstoffverwertung
Ein Pferd, das unter Stress steht, verwertet Magnesium schlechter – selbst wenn es ausreichend vorhanden ist.
👉 Genau hier setzt AHIPOS Coolness an:
Magnesium ist hier nicht isoliert, sondern eingebettet in eine Rezeptur, die das Nervensystem unterstützt, ohne zu sedieren oder „ruhigzustellen“.
3. Zu viele Einzelstoffe – zu wenig System
Ein weiterer häufiger Fehler: zu viele einzelne Pulver, die nebeneinander gefüttert werden. Für den Menschen logisch – für das Pferd oft eine Überforderung.
Was wir in der Praxis sehen:
- Mineralfutter + Magnesium + Darmprodukt + Extra-Vitamin
- wechselnde Produkte ohne Übergangsphase
- hohe Dosierungen ohne klare Priorität
Das Ergebnis: Der Körper „zieht die Notbremse“.
Hier gilt: Weniger, aber gezielter.
Warum Tricks oft nur kurzfristig funktionieren
Apfelmus, Banane, Mash oder Öl können kurzfristig helfen. Langfristig lösen sie das Problem nicht – im Gegenteil. Das Pferd lernt sehr schnell:
„Ich warte einfach, bis wieder etwas anderes kommt.“
Das verschiebt das Problem, statt es zu lösen. Nachhaltig ist nur eine Lösung, die körperlich Sinn ergibt.
Der bessere Weg: Ursachen beheben statt Symptome überdecken
Schritt 1: Verdauung stabilisieren
Ein stabiler Darm ist die Grundlage jeder Futteraufnahme. Wenn hier Dysbalancen bestehen, werden Supplemente reflexartig abgelehnt.
👉 AHIPOS Digestiv setzt genau hier an:
Es unterstützt die Darmflora, stärkt die Schleimhaut und verbessert die Nährstoffaufnahme – oft der Wendepunkt bei mäkeligen Pferden.
Schritt 2: Stressachse entlasten
Ohne innere Ruhe kein Appetit.
Gerade bei sensiblen, leistungsbereiten oder schnell überforderten Pferden ist eine stressregulierende Unterstützung entscheidend.
👉 AHIPOS Coolness liefert Magnesium in einer Form, die der Körper auch unter Stress nutzen kann – ohne das Pferd „abzuschalten“.
Schritt 3: Fütterung wieder vorhersagbar machen
Pferde brauchen Sicherheit – auch im Napf.
Das bedeutet:
- gleiche Uhrzeiten
- gleiche Struktur
- keine täglichen Experimente
- Umstellungen immer langsam (7–10 Tage)
Erst wenn der Körper Vertrauen fasst, kehrt auch die Fressbereitschaft zurück.
Fazit: Mäkelige Fresser sind keine Problem-Pferde
Ein Pferd, das Supplemente verweigert, sagt nicht „Ich will nicht“ – sondern oft „Mir geht es damit nicht gut“. Wer das erkennt, spart sich jahrelange Frustration und unnötige Produktwechsel.
Die Lösung liegt nicht im Geschmack, sondern im System.
Verdauung, Stress und Nährstoffverwertung müssen zusammen gedacht werden – erst dann frisst das Pferd wieder zuverlässig.
FAQ – häufige Fragen zu mäkeligen Pferden
Ist ein mäkeliges Pferd einfach verwöhnt?
In den seltensten Fällen. Meist steckt ein körperlicher Grund dahinter – besonders im Magen-Darm-Trakt oder im Stressstoffwechsel.
Sollte ich das Futter einfach stehen lassen?
Kurzzeitig ja, langfristig nein. Futterverweigerung ist ein Signal, das ernst genommen werden sollte.
Helfen flüssige Supplemente besser?
Manchmal – aber auch sie lösen nicht das Grundproblem, wenn der Darm oder das Nervensystem überlastet sind.
Kann Magnesium den Appetit beeinflussen?
Ja. Ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt kann Stress senken und damit indirekt die Fressbereitschaft verbessern – vorausgesetzt, es ist richtig eingebunden.
Wie lange dauert es, bis sich das Verhalten bessert?
Oft zeigen sich erste Veränderungen nach 1–2 Wochen, wenn die Ursache korrekt adressiert wird.